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Gewalt gegen Kinder laut Umfragen verbreitet

Gewalt gegen Kinder – Umfragen

Gerade für das Wichtigste im Leben gibt es keine Schule – dafür, wie man erwachsen wird, Liebe schenkt oder ein zufriedener Mensch ist. Auch wie man seine Kinder erziehen sollte, wird einem nirgends beigebracht, obwohl es hierzu viele Bücher und laut Umfragen in fast jeder Stadt immerhin ein paar Kurse gibt. Sicher ist es auch ganz gut, dass angehende Eltern keine staatliche Schule besuchen müssen, in der sie eine amtliche Elternprüfung abzulegen haben. Erziehung hängt ja immer noch von vielen persönlichen Einstellungen und Werten ab.

Wie Meinungsumfragen dramatisch zeigen, scheinen viele Eltern aber mit der Erziehung überfordert zu sein. Gerade beim ersten Kind wissen sie nicht, wie sie es zum Essen bringen sollen, wie viel Freiheit und wie viele Vorgaben sinnvoll sind und wie sie am besten mit der nervtötenden Trotzphase umgehen.

Umfragen: In der Schweiz wird fast jedes zweite Kind geschlagen

Umfragen aus der Schweiz belegen, wie problematisch das ist. Denn die schwierigen Phasen der Kindheit und die kritischen Themen der Erziehung lösen viele Eltern auf ihre ganz eigene Weise, die eine lange Tradition hat: Gewalt. Dabei liegt es nicht nur auf der Hand, sondern ist auch umfassend wissenschaftlich belegt, dass Gewalt gegen Kinder einen massiven negativen Einfluss auf deren Entwicklung hat. Das Selbstwertgefühl sinkt, die Gefahr von Drogenmissbrauch und schweren psychischen Erkrankungen steigt.

Und dennoch sind in der Schweiz 40 % aller Kinder, so die Umfragen, mit Gewalt in der eigenen Familie konfrontiert. Und die ist in der Schweiz anders als in den meisten europäischen Ländern gar nicht verboten. In den Online-Befragungen wurde nicht einmal verbale Gewalt, also Beschimpfungen oder Anschreien, mitgezählt. Die Meinungsforschung hat lediglich sogenannte körperliche Züchtigungen erfasst.

Schwere körperliche Gewalt in der eigenen Familie muss in der Schweiz eines von fünf Kindern erleben, berichten die Umfragen. Darunter werden Schläge mit Fäusten, Tritte oder das Verprügeln mit Gegenständen zusammengefasst. 20 % der Schweizer Kinder werden im 21. Jahrhundert vom eigenen Vater oder der Mutter getreten oder ähnlich misshandelt – wie bitte?

Doch in Deutschland ist die Situation kaum besser. Gemäß anderen Umfragen sind auch dort 13 % der Kinder mit Gewalt konfrontiert. Besonders häufig tritt Gewalt dabei in sozial schwachen Familien auf: Geldprobleme und Arbeitslosigkeit führen zu starkem Stress, vielen Eltern fehlt im Umgang mit den Kindern die Geduld. Zudem haben sie oft das Gefühl, ihrer Vorbildrolle nicht nachkommen zu können, und sind frustriert.

Aber auch die Kultur in den Herkunftsländern von Migranten spielt eine große Rolle, wie die Umfragen ans Licht bringen. Wenn körperliche Gewalt gegen Kinder dort weiterhin akzeptiert ist, bringen Einwanderer diese Einstellung unweigerlich mit. Es dauert, sie zu beeinflussen.

Mit bezahlten Umfragen Missstände ans Tageslicht bringen

Umfragen sind nicht immer lustig und unterhaltsam, aber stets verfolgen sie ein wichtiges Ziel. Erst die Meinungsforschung kann ans Tageslicht bringen, was im Verborgenen passiert und worüber nur Betroffene Auskunft geben können. Daher sind Online-Umfragen nicht nur für die Wirtschaft, sondern auch für die Gesellschaft und die Wissenschaft von zentraler Bedeutung.

MeinungsOrt bietet laufend bezahlte Umfragen an, in denen Sie nebenbei online Geld verdienen können. Haben Sie Interesse, sich an Meinungsumfragen zu beteiligen? Nach einer kurzen Anmeldung wartet bereits Ihre erste bezahlte Umfrage auf Sie!

 

 

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