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Online-Umfragen zu Vorurteilen über Depressionen

Hier hilft keine Schokolade – Online-Umfragen

Wir werden immer älter, ernähren uns immer gesünder, wissen immer mehr über unseren Körper – und werden immer häufiger schwer krank. Online-Umfragen zufolge verspüren 77 % der in Vollzeit arbeitenden Menschen Stress. Stress gilt als Risikofaktor für viele schwere Erkrankungen wie solchen des Herz-Kreislauf-Systems oder Krebs. Aber auch Depressionen sind häufig eine Folge der psychischen Belastungen.

Mittlerweile gelten Depressionen als Volkskrankheit. Es ist eine schwere Erkrankung, weil allein in Deutschland vermutlich jedes Jahr mehr als 10.000 Menschen an ihr sterben – die meisten durch Suizid. Viele andere – etwa jeder Siebte bis Neunte – erkrankt, so Meinungsumfragen, im Verlauf seines Lebens an einer leichteren Form der Depression. Auch diese milder ausgeprägten Depressionen verursachen viel Leid.

Zugleich führen sie aber zu verhängnisvollen Vorurteilen, die sich in der gesamten Gesellschaft festgesetzt haben. Wenn sich jemand infolge ärztlicher Behandlung und möglicherweise nach einer beruflichen Auszeit von einer schwächer ausgeprägten Depression erholt hat, neigt er dazu, sich als Experten für diese Erkrankung zu betrachten. Nach seiner Erfahrung besteht sie aus einer vorübergehenden Schwäche. Die alte Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden sind bald wiederhergestellt.

Das ist schön für die Betroffenen. Aber diese persönlichen Erfahrungen versperren, wie Online-Umfragen drastisch zeigen, den Blick auf die schweren Ausprägungen der Depression. Menschen, die viele Jahre lang unter dieser Erkrankung leiden, finden oft weder in Medikamenten noch in Therapien ausreichende Linderung. Für sie ist die Depression eine scheinbar unheilbare, schwere Krankheit, die jeden Tag zur Qual macht.

 

Zynismus in Online-Umfragen zu Depressionen

Die Marktforschung online zeigt, wie weit Vorurteile und sogar Ressentiments gegenüber Depressiven verbreitet sind. So sind in aktuellen Online-Umfragen 20 % der Befragten der Meinung, die Erkrankten sollten sich doch einfach mal zusammenreißen – als ob es sich um Schnupfen handelte. Käme jemand auf die Idee, das zu einem Krebskranken zu sagen, müsste er mit der berechtigten Verachtung seiner Mitmenschen rechnen.

Ein weiteres Fünftel der an der Meinungsumfrage Teilnehmenden sind ernsthaft der Ansicht, Schokolade sei eine hilfreiche Medizin bei Depressionen. Wenn es nach ihnen geht, hilft wohl auch Aderlass oder Schröpfen bei Herzinfarkt. Da überrascht es auch nicht mehr, dass jeder Dritte der in den Online-Umfragen Befragten überzeugt ist, Depression sei ein Ausdruck von Charakterschwäche. Dass diese zynische Haltung angesichts der großen Verbreitung von Nikotinabhängigkeit und selbstverschuldetem Übergewicht offenbar häufig auch von Menschen offenbart wird, deren eigene ‚Schwächen‘ offen zutage liegen, verwundert. Und ist Zynismus etwa ein Ausdruck von Charakterstärke?

Allerdings ist auch bei Betroffenen das Wissen um die Krankheit nur ein wenig vertieft. Akut oder chronisch unter Depressionen Leidende sind jedoch oft derart erschöpft, dass sie gar keine Energie und Konzentration finden, sich ausführlich über ihre Erkrankung zu informieren. Die Stigmatisierung in der Gesellschaft, die in den Internet-Umfragen deutlich wird, schwächt sie noch weiter.

 

Mit Online-Umfragen Geld verdienen

Immer wieder ermöglichen Online-Umfragen es, den Finger in die Wunden der Gesellschaft zu legen, denn sie machen bis dahin verborgene Überzeugungen und Vorurteile sichtbar. So nutzen Meinungsumfragen nicht nur der Wissenschaft, Politik und Wirtschaft, sondern helfen uns auch, unsere Umwelt besser zu verstehen. Mit bezahlten Umfragen können Sie zudem sogar noch einen kleinen Nebenverdienst erzielen, und zwar gesund von zu Hause. Ohne weitere Voraussetzungen können Sie auf diese Weise online Geld verdienen – denn Teilnehmer werden aus allen Schichten gesucht, damit die Online-Umfragen repräsentativ sind. Melden Sie sich doch gleich unverbindlich für die Marktforschung online an!

 

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