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Marktforschung: Deutsche mögen Helferberufe

Wie angesehen sind Berufe? – Marktforschung

Wenn die Deutschen einmal so richtig herzlich lachen wollen, dann denken sie an Beamte – denn über keine andere Berufsgruppe gibt es so viele Witze. Vielleicht ist dies der Grund, dass die Beamten sehr um ihr Image besorgt sind.

Daher betreibt die Dachgewerkschaft der Beamten, der Deutsche Beamtenbund, Marktforschung. Jedes Jahr führt er eine Online-Umfrage durch und ermittelt, wie viel Vertrauen die Deutschen unterschiedlichen Berufsgruppen entgegenbringen.

Dabei zeigt sich Erstaunliches. Zwar belächeln noch immer viele Menschen die Beamten, da diese abgesichert und in ihrem Job kaum Risiken ausgesetzt sind. Aber für 38 % der in der Umfrage Befragten haben die Beamten ein hohes oder sehr hohes Ansehen.

Das ist sicher kein Spitzenwert, aber die Beamten sind damit nach den Lehrern, die zum Großteil ja ebenfalls Beamte sind, diejenige Berufsgruppe, deren Image in den vergangenen zehn Jahren am stärksten gewachsen ist. Denn in der Meinungsumfrage 2007 fand gerade einmal jeder Vierte, dass die Beamten eine gute Reputation haben.

Die unbeliebtesten Berufe laut der Marktforschung

Doch die Lehrer spielen in einer anderen Liga als die Verwaltungsbeamten. Mittlerweile stehen sie bei drei von vier in der Marktforschung Befragten in hohem oder sehr hohem Ansehen. Damit reihen sie sich in andere ‚Helferberufe‘ ein, von denen die Deutschen allgemein sehr viel halten.

Ganz oben stehen die Lebensretter von der Feuerwehr und aus dem Krankenhaus. 96 % schreiben in der Umfrage den Feuerwehrleuten mindestens ein hohes Ansehen zu, 89 % den Ärzten. Knapp dahinter folgen Kranken- und Altenpfleger, Erzieher und Polizisten.

Der Mehrheit der in dieser Online-Umfrage abgefragten Berufe bringen die Deutschen überwiegend Vertrauen entgegen, sodass jeweils mehr als 50 % sagen, ihre Vertreter hätten ein hohes Ansehen. Anlass zur Scham haben die Angehörigen nur weniger Berufsgruppen. Dabei stechen einige besonders heraus:

  • Manager sind auf dem Sturzflug. Vertrauten ihnen im Jahr 2007 immerhin noch 37 % der an der Umfrage Teilnehmenden, so sind es heute nur noch 26 %. Wenn sie so weiter tricksen und lügen wie ihre am besten verdienenden Vertreter z. B. in der Autobranche, werden ihnen in wenigen Jahrzehnten nicht einmal mehr ihre eigenen Mütter vertrauen.
  • Politiker hingegen gewinnen leicht an Ansehen (seit 2007 von 20 % auf 25 %). Das mag auch am Einfluss der sozialen Medien liegen, in denen sie sich eher als in Interviews als Menschen darstellen können.
  • Mitarbeiter in Werbeagenturen verlieren massiv an Vertrauen, obwohl ihnen solches ohnehin nur von wenigen entgegengebracht wird (18 % auf 12 %). Das verwundert nicht, denn schließlich ist es ihr Job, die Wahrheit zu verdrehen.
  • Immerhin haben sie noch nicht ganz die traditionellen Schlusslichter dieser Rangliste eingeholt. Auch in der diesjährigen Umfrage genießt diejenige Berufsgruppe am wenigsten Ansehen, die gerne das Blaue vom Himmel verspricht, Angst macht und auch manchmal nicht ihr Wort hält: die Versicherungsvertreter (11 %).

Ist die Marktforschung selbst vertrauenswürdig?

Menschen, die mit bezahlten Umfragen Geld im Internet verdienen, tauchen in dieser Online-Befragung nicht auf. Aber warum sollten sie ein schlechtes Ansehen haben? Schließlich sagen sie nur ihre Meinung und verdienen sich damit ein paar Euro hinzu. Das zeugt von Fleiß, Offenheit und Aufrichtigkeit.

Zudem helfen diese Personen, die sich an bezahlten Umfragen beteiligen, Unternehmen und Organisationen, um die Gesellschaft und deren Bedürfnisse besser zu verstehen. Jeder, der mit Umfragen Geld online verdient, kann also stolz davon erzählen, denn er leistet einen nützlichen Beitrag. Haben Sie auch Lust darauf? Melden Sie sich einfach gleich unverbindlich an!

 

 

 

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