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Meinungsumfrage über eigenes Gemüse und Obst

Meinungsumfrage über eigenes Gemüse und Obst

Laut Online-Umfragen ist nicht einmal einer von zweihundert Deutschen Jäger und hat schon einmal Fleisch von einem Tier gegessen, das er selbst erlegt hatte. Nicht nur, weil es unter den Menschen mehr Pflanzen- als Fleischesser gibt, ist die Anzahl derjenigen deutlich höher, die bereits einmal ihr eigenes Gemüse oder Obst im Mund hatten. Für die Anzucht von Peperoni braucht man halt auch keinen Waffenschein, so scharf sie auch sein mögen.

Wie eine Online-Umfrage berichtet, für die mittels Marktforschung online mehr als tausend Bürger befragt wurden und ihre freie Meinung äußerten, hat schon jeder dritte Deutsche sich einmal selbst mit frischer pflanzlicher Nahrung versorgt.

Die bezahlte Umfrage im Internet hat allerdings nicht im Detail untersucht, wie umfassend die Erfahrungen der Befragten sind. Da in der seriösen Online-Umfrage also auch die Tomaten zählen, die fast jedes Kind einmal auf dem Balkon oder sogar der Fensterbank zog, ist die Zahl derjenigen, die sich regelmäßig mit dem eigenen Gemüse oder Obst versorgen, sicher viel geringer.

Geld machen im Internet ist schwer, sparen durch Eigenanbau einfacher

Unklar lässt die Online-Umfrage darüber hinaus, ob auch die Früchtchen, die aus dem Kinderwagen herauskrähen, zum selbst gezogenen Obst zählen. Und was ist mit den Äpfeln, die man in der Jugend aus Nachbars Garten stibitzte? Gekauft waren sie nicht, selbst gezogen nur indirekt – aber geschmeckt haben sie wunderbar.

Ohnehin haben sich Alternativen zum klassischen eigenen Gemüsegarten entwickelt, den schon mangels Haus viele nicht kultivieren können. Urban Gardening und Urban Farming scheinen Entwicklungen zu sein, die über Trends hinausgehen. Anders als Schrebergärten, die auch bei Jüngeren wieder sehr gefragt sind, lockt hier die Gemeinschaft beim Gemüseanbau mit anderen viele aufs Beet.

Einfach Geld machen im Internet oder Büro ist schwerer, als es wieder auszugeben. Und so freuen sich viele Menschen auch darüber, dass sie hochwertige Lebensmittel zum Selbstkostenpreis erhalten können.

Frauen sind laut Online-Umfrage die Gemüsegärtnerinnen

Die bezahlte Online-Umfrage ergab, dass viel mehr Frauen als Männer ihr eigenes Obst und Gemüse verzehren. Fast 40 % der Frauen haben laut der Marktforschung online mit dem Anbau von Nutzpflanzen bereits Erfahrungen gesammelt, allerdings nur jeder vierte Mann.

Abgesehen von feministischen Gründen locken aber, so Meinungsumfragen, auch andere Argumente in den Garten. Wer sein Gemüse selbst erzeugt, weiß genau, womit es gedüngt ist und dass keine Pflanzenschutzmittel verwendet wurden. Außerdem ist Gartenarbeit sehr entspannend und meditativ, wie die Online-Befragung, die kostenlos veröffentlicht wurde, berichtet: Man konzentriert sich über längere Zeit auf seine Aufgabe, braucht nicht viel nachzudenken, ist aber körperlich gefordert. Vor dem Genuss sauberer Lebensmittel kommt also die innere Reinigung.

Hervorragend können Hobbygärtner auch den Gemüseanbau und die Jagd verbinden, brauchen dabei nicht einmal einen Jagdschein. Denn gegen Schnecken muss jeder ein Mittel finden, der seine Auberginen und Gurken auch tatsächlich auf dem Teller sehen möchte.

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