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Kinder finden laut Online-Befragung Vornamen toll

Vornamen für Kinder - Online Befragung

Nepomuk-Winfried M. und Margarethe-Kunigunde U. aus O. wissen nicht, wie sie ihren ersten Sohn nennen sollen. Aufgrund eigener schlechter Erfahrungen geben sie sich bei der Auswahl des Namens besondere Mühe. Sie überlegten sogar, online eine Befragung vorzunehmen.

Früher war die Namenswahl einfacher. Die Auswahl beschränkte sich auf die Vornamen von Heiligen, und Heilige gibt es auf dieser Welt nun mal nur sehr wenige. Wenn es in der Familie einen reichen Onkel oder besser noch Großonkel oder Urgroßonkel in fortgeschrittenem Alter gab, war nach der freien Meinung vieler gar keine Überlegung mehr nötig. Da machte es auch nichts, wenn der Herr nur in drittem Grade verwandt war und sein Name schon den Standesbeamten loslachen ließ.

Nicht alles, was gut klingt, ist erlaubt

Heute hingegen gibt es fast so viele Vornamen, wie es Worte gibt, aber sie können dank dem Bindestrich sogar noch potenziert werden. Nur wenn das Kindeswohl in Gefahr ist, schreitet der Staat ein. Daher darf kein Kind Borussia-Dortmund heißen. Der Vorname Otto ist unzulässig, wenn bereits der Nachname Otto lautet, da Vor- und Nachname eindeutig zu erkennen sein sollen. Zwei Brüder dürfen nicht denselben Vornamen tragen, außer sie haben sowohl einen unterschiedlichen Vater als auch eine andere Mutter.

Also quälen sich viele Eltern bereits Jahre vor der Zeugung mit der Benennung ihres Sprösslings. Oft gehen Beziehungen, wie Umfragen online zeigen, dabei in die Brüche, bevor der Same überhaupt die Eizelle erreicht. Häufig auch kurz danach, weil er nicht mehr kuscheln will, sondern sofort einschläft.

Wie eine Online-Befragung ergab, sind aber neun von zehn Kindern zufrieden mit ihrem Vornamen. Nur ein Prozent der Kinder hassen ihren Namen. So wie Nepomuk-Winfried M. und Margarethe-Kunigunde U. Die beiden wissen noch immer nicht, wie ihr Jüngster und Erstgeborener heißen soll. Dabei haben sie bereits diverse Fachbücher und spezialisierte Websites durchstöbert. Auch das Horoskop führte zu keiner eindeutigen Entscheidung.

Bevor das Kind namenlos bleibt, hilft der Berater

Eine andere Online-Befragung verdeutlicht, dass die meisten Erzeuger vor allem auf den Wohlklang achten, wenn sie ihr Kind taufen. Wenn sie den Kleinen schließlich schon mal anbrüllen müssen, weil er sein Zimmer wieder nicht aufräumen will, soll es wenigstens nett klingen. Auch soll sich für die Hälfte aller Eltern gemäß der Meinungsumfragen der Vorname gleichsam an den Nachnamen anschmiegen. Obwohl es für die meisten ein Graus war, in der Schule Gedichte auswendig zu lernen, beschäftigen sich zahlreiche Eltern daher wieder mit Versmaß und freien Rhythmen.

Was der Vorname bedeutet, ist nur für weniger als 20 % der an der Online-Befragung Teilnehmenden von Interesse. Für die übrigen bedeutet der Vorname ihres Kindes ohnehin Liebe, ganz gleich, wie er lautet.

Unsere beiden Unentschlossenen, Nepomuk-Winfried M. und Margarethe-Kunigunde U., haben schließlich Hilfe bei einem Kinderbenenner gefunden. Man kann heute nämlich auch online Geld verdienen, seriös sein Tagwerk verrichtend, indem man fremden Kindern den passenden Vornamen zuweist. Das ist relativ günstig: Für nur 25.000 Euro gibt es eine Alternative zu Kevin und Mia.

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