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Wenn Dinge leben: Internet of Things

Wenn Dinge leben: Internet of Things

„Guten Tag, Herr Toaster, ist mein Frühstück schon fertig?“, fragt die Waschmaschine. „Lassen Sie den Toaster in Ruhe, Frau Waschmaschine“, mischt sich der Rasensprenger ein, „geben Sie lieber mal den Wasserhahn frei, Sie sind hier nicht allein im Haus!“

Wie in einem Disney-Film wird es in unseren Haushalten künftig zwar nicht zugehen, aber seriöse Online-Umfragen zeigen, dass künstliche Intelligenz und intelligente Haustechnik für viele Deutsche interessant sind. Nach der freien Meinung vieler werden Saugroboter oder clevere Maschinen, die bei der Pflege älterer Menschen helfen, weit verbreitet sein.

Eine neue technische Revolution könnte uns nach Ansicht von Experten aber durch die Vernetzung dieser intelligenten Apparate bevorstehen: Im Internet of Things (IoT) kommunizieren heute schon Klimaanlage, Motoren für die Fensteröffnung und Heizung miteinander. Das ist sinnvoll, für manche, wie Internet-Umfragen zeigen, aber auch gespenstisch.

In der Industrie ist IoT laut Online-Umfrage großes Thema

Vielleicht erinnert das mysteriöse Verhalten von Dingen viele an zwei Schulfächer, die gemäß seriösen Meinungsumfragen die mit Abstand unbeliebtesten an deutschen Schulen sind: Chemie und Physik. Auch in der Chemie reagieren auf für die meisten von uns völlig unverständliche Weise Sachen miteinander und explodieren plötzlich oder stinken und veranlassen den Lehrer, fluchtartig mit der Klasse den Raum zu verlassen. So etwas möchte man zu Hause nicht gerade erleben. Und wird es dadurch besser, dass die Dinge nun auch noch miteinander zu reden beginnen?

Ja, alles wird super, sagt die Industrie. Dort ist das Internet of Things auch bereits ein großes Thema, mit dem sich laut einer durchgeführten Online-Umfrage und -Studie nicht nur viele Technik-Unternehmen beschäftigen.

Im privaten Bereich ist das Gequassel von Gegenständen oft noch Spielerei. Wenn Autos selbst fahren und sich gegenseitig über den Verkehr informieren werden, wird diese sogenannte Industrie 4.0 aber tief in unser Leben eindringen – es ist eine Frage von wenigen Jahren. Die Gefahr der weitreichenden Überwachung, vor der sich viele Menschen fürchten, wie eine neue Online-Befragung zeigt, wird damit allerdings auch wachsen.

Online-Befragung zeigt, dass Unternehmen noch experimentieren

Wenn in Fabriken Bauteile, die mit winzigen Chips ausgestattet sind, Auskunft über ihren Standort und Zustand geben und andere Teile darauf reagieren, ist ein großer Schritt hin zur autonomen Fabrik erfolgt, von dem Ingenieure laut den Internet-Umfragen träumen. Eine solche Fabrik steuert sich von der Beschaffung bis hin zur Auslieferung selbst und wird auch unsere Arbeitswelt dramatisch verändern.

Was heute noch immer wie Science Fiction klingt, wird immer weiter Realität. Bei Amazon und in anderen Logistikunternehmen sammeln Roboter bereits Waren aus Hochregalen zusammen und verpacken sie in Pakete. Lieferungen und Bestellungen sind ohnehin bereits vollständig automatisiert.

Momentan gehen viele Unternehmen das Thema Internet of Things allerdings noch vorsichtig an. Wie die Online-Befragung berichtet, experimentieren viele zunächst im Bereich der Gebäudesteuerung damit, um Erfahrungen zu sammeln. Also ist der eingangs wiedergegebene Dialog doch gar nicht so fiktiv.

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