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Ist Marktforschung sauberer als Facebook und Google?

Bezahlte Umfragen sammeln Daten sauber – Marktforschung

Mit der Frage „Wer bin ich?“ haben sich Menschen Jahrtausende lang beschäftigt, doch die Frage „Wer bist du?“ ist in unserer Zeit ähnlich wichtig. Das Geschäftsmodell von Facebook, Google und anderen Internetgiganten ist weitgehend auf diese Frage ausgerichtet. Aber auch Marktforschung beschäftigt sich meist damit, mehr über Menschen herauszufinden.

Die Werbewirtschaft möchte jedem von uns zum richtigen Zeitpunkt das anbieten, was wir mit hoher Wahrscheinlichkeit kaufen werden. Dafür muss sie uns möglichst gut kennen. Es gibt zwei ganz unterschiedliche Wege, unsere Vorlieben und Eigenheiten in Erfahrung zu bringen. Den einen nutzt die Marktforschung, den anderen die großen Datensammler wie Google und Facebook.

Wie die Marktforschung Daten über Menschen sammelt

Die Marktforschung online fragt mit seriösen Meinungsumfragen die Präferenzen von Menschen ab. Oft werden dabei auch bezahlte Umfragen eingesetzt, mit denen die Teilnehmer im Internet Geld verdienen können. Die Anzahl der Teilnehmenden ist bei den meisten Online-Umfragen auf 1000 oder wenig mehr begrenzt. Diese geringe Zahl an Antworten genügt, um ein repräsentatives Bild von Millionen von Menschen zu erhalten.

Denn die Marktforschung weist alle Menschen anhand von wenigen Kriterien Milieus und anderen Segmenten zu. In einer repräsentativen, bezahlten Umfrage äußert zum Beispiel die Mehrheit der weiblichen Antwortenden unter 30 Jahren, die überdurchschnittlich verdienen, eine Vorliebe für Bioprodukte. Anhand dieser Online-Umfrage kann dasselbe für alle anderen Menschen, die diese Merkmale tragen, als wahrscheinlich gelten.

Viele verschiedene Umfragen zusammen ergeben ein umfassendes Bild von ganzen Gesellschaftsschichten. Das Bild trifft nicht auf alle Menschen zu, aber auf viele. Denn wir wählen unsere Vorlieben, auch wenn wir das manchmal gerne so sehen wollen, oft nicht selbstbestimmt aus, sondern passen uns an andere und an Trends an. Das zeigt sich daran, wie stark sich Modeerscheinungen auswirken.

Facebook und Google lernen über Menschen anders als die Marktforschung

Die Internetkonzerne, die ihr Geld vor allem mit Werbung verdienen, haben einen ganz anderen Ansatz, um Menschen möglichst passende Werbung vorzusetzen. Sie sammeln Daten über Individuen. Daher ist es für Google so wichtig, möglichst lückenlos zu verfolgen, was Sie an welchem Ort und wann im Internet interessiert. Aus diesem Grund legt Facebook auch so großen Wert darauf, dass Sie möglichst viele Beiträge liken oder kommentieren.

Mit jeder Ihrer Aktionen im Internet und mit jeder Ihrer Äußerungen lernen diese Unternehmen etwas über Sie. Ihr persönliches Profil wird vervollständigt. Die Kunden von Facebook, die dort Werbung schalten, können dann genau bestimmen, wer diese sehen soll. Ein Reiseveranstalter zeigt Ihnen zum Beispiel Reisen nach Frankreich an, wenn Sie vor kurzem einen Beitrag über Paris gelikt haben und aus Ihrem Profil hervorgeht, dass Sie gerne reisen.

Dieser Ansatz, der ganz anders als der der Marktforschung ist, ist erfolgreich. Aber die Datenschützer beobachten ihn kritisch. Dürfen diese Konzerne denn all diese Informationen über uns sammeln? Ist das nicht unsere Privatsache? Ist es der richtige Weg, dass wir zu gläsernen Verbrauchern werden? Meist geben wir Informationen über uns im Internet freiwillig preis. Aber die EU hat den Datensammlern enge Grenzen gesetzt. So musste Facebook kürzlich eine Strafe von 110 Millionen Euro zahlen, weil das Unternehmen über die Verknüpfung von Daten aus Facebook und WhatsApp gelogen hatte.

Die Marktforschung erscheint daher als sauberere Methode, um Nutzer besser kennenzulernen. Schließlich werden anhand der Online-Umfragen nur Wahrscheinlichkeiten abgeleitet, aber kein umfangreiches Wissen über einzelne Menschen angesammelt.

Mit Marktforschung online Geld verdienen

Damit die Marktforschung online solche Wahrscheinlichkeiten berechnen kann, benötigt sie Antworten von Menschen aller Schichten, Berufe und Altersklassen. Mit bezahlten Umfragen kann daher jeder Geld online verdienen, unabhängig von seinen Kenntnissen oder Erfahrungen. Alle sind gleich wichtig. Wenn Sie Interesse daran haben, von zuhause aus Geld verdienen zu können, melden Sie sich gleich für die bezahlten Umfragen bei MeinungsOrt an!

 

 

 

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