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Seriöse Online-Umfrage macht Handwerker glücklich

Seriöse Online-Umfrage macht Handwerker glücklich

„Stein auf Stein, Stein auf Stein – das Häuschen wird bald fertig sein...“ Dann steht der Maurer stolz davor und bewundert sein Werk. Sicher sind es auch diese häufigen Momente, in denen die Produkte der eigenen sinnvollen Arbeit zu betrachten sind, die die Maurer laut einer seriösen Online-Umfrage zu den glücklichsten Werktätigen machen. Denn andere Umstände dieses alten Handwerks sind schwierig: Für viele Maurer gehört Montagearbeit fern von daheim zum Job, Kälte und schwere Lasten sind alltäglich. Besonders angesehen ist der Beruf genauso wenig wie lukrativ.

Wer anpackt und hilft, ist fröhlich

Unter den 20 Berufen, deren Ausübung am glücklichsten macht, listet die bezahlte Umfrage auch den Elektriker und den Tischler auf. Vielleicht ist auch das Anfassen und Anpacken, das das Handwerk erfordert, ein Quell der Freude. Wer sein Geld am Computer verdient, muss abends an die Hanteln, um seinen Körper zu spüren – außer er hat eine Sehnenscheidenentzündung vom Tippen. Handwerker erhalten definierte Muskeln als Lohnnebenleistung.

Die Online-Umfrage zählt aber auch ganz andere Berufe zu den Glücksbringern. Helfen scheint demnach einen sehr positiven Einfluss auf die Zufriedenheit mit dem Job zu haben, denn Krankenschwestern und Lehrer sind keine offensichtlichen Kandidaten für diese Liste. Der Schichtdienst und die Überlastung der Helferinnen im Krankenhaus wird durch die sinnvolle Arbeit offenbar ebenso mehr als aufgewogen wie das Mobbing, dem viele Lehrer ausgesetzt sind.

Weshalb die Markt- und Meinungsforschung auch Geschäftsführer als glücklich bezeichnet, ist näherliegend: Der Job ist angesehen, gut bezahlt und bringt Macht mit sich. Ob die Untergebenen der Bosse auch glücklich sind, hängt anderen seriösen Online-Umfragen zufolge aber vor allem von den sozialen Fähigkeiten der Chefs ab.

Ohne Moos kein schlechtes Los

Viele Wege führen also zum Glück bei der Arbeit. Direkt danach befragt, gaben zwei von drei Teilnehmern einer bezahlten Umfrage an, der Lohn sei für die Berufswahl ein entscheidendes Kriterium. Und doch sind Rechtsanwälte und Zahnärzte, Architekten und Ingenieure nicht unter den 20 glücklichsten Berufen. Für viele sind nämlich auch flexible Arbeitszeiten, ein guter Standort, erfüllende Arbeit und die Arbeitsumgebung wichtig. Kaum jemand entscheidet sich am Beginn seiner Laufbahn zwischen einer Karriere als Maurer oder als Rechtsanwalt. Aber wie auch immer er sich entscheidet, seine Zufriedenheit im Berufsleben ist damit noch nicht vorbestimmt, weiß die Marktforschung in Deutschland.

Zwar arbeiten die Menschen heute viel weniger Stunden pro Woche als ihre Urgroßeltern. Maschinen und Computer erleichtern die Arbeit. Ob die heutigen Werktätigen aber, gehetzt und oft mit sinnlos erscheinenden Tätigkeiten befasst, glücklicher zu Werke gehen? Ohnehin scheinen erneut große Veränderungen des Arbeitslebens bevorzustehen. Das Handwerk jedenfalls hat vielleicht keinen goldenen Boden mehr, aber gemäß den Online-Umfragen ein sonniges Gemüt.


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