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Online getätigte Umfrage zeigt Wetterleiden auf

Online getätigte Umfrage zeigt Wetterleiden auf

Das Wetter ist lebensgefährlich. Das weiß nicht nur, wer durstig durch die Wüste spazierte, wem ein vom Sturm gelöster Dachziegel um die Ohren flog oder wen ein fallender Eiszapfen knapp verfehlte. Jeder vierte Deutsche, so eine Umfrage, die online stattfand, leidet unter dem Wetter. Mehr als 30 % der weiblichen Teilnehmer an der bezahlten Umfrage können sich nicht immer an wärmender Sonne oder beruhigendem Regen erfreuen. Die Sonne dörrt den Körper, der kalte Regen kriecht in die Glieder. Männer sind laut der Marktforschung in Deutschland weniger anfällig. Nur einen von sechs plagt das Wetter. Vielleicht fehlt den übrigen fünf aber einfach das Gespür für das Klima.

Die meisten Symptome, die die Witterung auslöst, sind unspezifisch. Kopfschmerzen, Kreislaufprobleme oder Müdigkeit werden in der online getätigten Umfrage am häufigsten genannt. Gähnt man nun, weil die Wolken dicht hängen, oder weil die Nacht etwas kurz war?

Für die Älteren kann das Wetter gefährlich sein

Senioren kennen ihren Körper. Aber sie werden auch anfälliger. Es überrascht daher nicht, dass fast jeder Zweite über 70 in der bezahlten Umfrage angab, manchmal unter dem Wetter zu leiden. Für ältere Menschen können solche Belastungen gefährlich werden. Der Sommer des Jahres 2003 war extrem heiß. Einer Studie zufolge starben infolge der Hitze 70.000 Menschen in Europa, darunter vermutlich viele Senioren, die den Strapazen nicht gewachsen waren.

Aufgrund von Kälte sterben aber viel mehr Menschen als durch heiße Witterung. Vielleicht liegt das daran, dass Tage mit extrem hohen Temperaturen in Mitteleuropa selten sind, kühle Tage den Organismus aber sehr häufig belasten. Mörderisch sind vor allen anderen Wetterbedingungen schnelle Temperaturwechsel. Auch diese treten aber nicht sehr häufig auf.

Das Wetter bedroht nicht überall gleich

Viel öfter als solche außergewöhnlichen Ereignisse belasten uns anhaltende Phasen trüben Wetters. Winterdepressionen sind ein anerkanntes Krankheitsbild, und in der Online-Umfrage teilten manche Teilnehmer mit, darunter zu leiden. Dunkelheit beeinflusst Hormone und Neurotransmitter negativ. Auch die Frühjahrsmüdigkeit kennen viele von uns. Unser Körper kann sich auf das rasch einsetzende warme Wetter nicht so schnell einstellen.

Auch Gewöhnung schützt aber nicht immer vor dem Leiden unter dem Wetter. Wenn der warme Fallwind aus Italien über die Alpen zieht, werden in Bayern ganze Volksgruppen föhnkrank. Dass der Harz ein Regenfänger sei, lernen Schüler dort schon in der Grundschule. Wenn die Wolken mal wieder an Norddeutschlands einzigem Mittelgebirge festhängen, müssen die Schüler dort trotzdem niedergeschlagen in den Unterricht schleichen.

Zwar jammern viele Teilnehmer der Online-Umfrage über Hitze. In Maßen ist die Wirkung des Sonnenscheins aufs Gemüt aber nicht zu verachten. Freiburg im Breisgau wird im Jahr fast 2000 Stunden lang bestrahlt, Bremervörde nur etwa 1500 Stunden. Das kann doch nicht gesund sein.

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