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Gähn! Räkel! Eine Online-Umfrage über den Urlaub

Gähn! Räkel! Eine Online-Umfrage über den Urlaub

Was machen die Deutschen am liebsten? Urlaub. Eine Online-Umfrage war für diese Erkenntnis nicht nötig, wir mussten nur kurz in uns gehen. Was machen die Deutschen im Urlaub am liebsten? Verreisen natürlich. Fast eine Milliarde Tage waren Deutsche im Jahr 2015 zur Entspannung auf Reisen, wie eine Umfrage, die online stattfand, ergab. Wie viel Cappuccino ergoss sich an dieser Milliarde von Tagen entspannt in träge Münder? Wie viele Sandburgen wuchsen entspannt dem blauen Himmel entgegen? Wie viele spannende Krimis wurden verschlungen?

Ab in den Norden – die deutsche See ist der Favorit

Es gibt so viele Arten der Entspannung, wie es Muskeln gibt, die sich entspannen können. Die seriöse bezahlte Umfrage zeigt, dass das Bild vom Urlaub, das den meisten seit Jahrzehnten als erstes in den Kopf kommt, auch unter den aktuellen Urlaubsfotos der meisten zu finden ist: Familie am Strand, Liegestuhl vor Wellen, Strahlen im Strandkorb. Fast die Hälfte der Urlauber, so die Markt- und Meinungsforschung, reist ans Meer. Und da das eigene Land für nahezu ein Drittel das beliebteste Ziel ist, boomt die deutsche Küste. Das Wasser zwischen Borkum und Usedom ist auch deshalb beliebt, weil es so kühl und mit dem eigenen Auto gut erreichbar ist. Jeder zweite verreist mit dem eigenen Pkw – hoffentlich entspannt.

40 % der Urlauber fliegen allerdings, und unter denjenigen, die ins Ausland reisen, sind es mehr als die Hälfte. Die Online-Umfrage zeigt, dass die Deutschen ihr Europa lieben: „Vamos a la playa“ heißt es für 13 % der Urlauber, „buon giorno“ sagen 7 %. Die Beliebtheit Österreichs (5 %) leidet unter der geringen Anzahl an Stränden, diejenige Frankreichs (3 %) vermutlich an der Unfähigkeit zu parlieren. In die USA zieht es nur wenig mehr Urlauber als nach Nordkorea.

Ausruhen kann man auch zu Hause

Viele der fernab der eigenen Wohnung Entspannenden liegen aber keineswegs am Strand. „Ausruhurlaub“ abseits vom Meer, wie es in der bezahlten Umfrage heißt, ist Zweck mehr als jeder dritten Ferienreise. Das ist nicht zu verwechseln mit dem „Natururlaub“ (28 %). Es handelt sich beim Ausruhurlaub wohl um das Feierabendbier im Six- oder Mehrtages-Pack: chillen, faulenzen, abhängen, Wellness. Genau erklärt die seriöse Online-Umfrage den Begriff nicht, es scheint sich aber um das Gegenteil der sonst so beliebten Arbeit zu handeln.

Da also die Mehrzahl der Urlauber im Strand brät oder woanders herumgammelt, ist das Hotel natürlich die beliebteste Unterkunft: 48 % der Reisenden lassen sich gern von vorn bis hinten bedienen. Die Marktforschung in Deutschland weiß auch zu berichten, dass 23 % Arbeitsurlaub in Ferienhäusern und -wohnungen bevorzugen und 6 % masochistisch in Zelten hausen. Der Rest, 23 % der verreisenden Urlauber, wohnt dann offenbar in Hausbooten, Schlössern oder dank Airbnb bei irgendwelchen Fremden. Oder im eigenen Auto, oder unter der Brücke. Bei solchen Aussichten bleiben 12 % der in der Online-Umfrage Befragten vernünftig: Sie sind fest entschlossen, 2016 auf keinen Fall in den Urlaub zu fahren. Wann ist es denn auch schon so schön zu Hause wie in den Ferien?


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