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Wie Jesus den Trend der Online-Umfragen verpasste

Wie Jesus den Trend der Online-Umfragen verpasste

Jesus war skeptisch gegenüber Online-Umfragen. Keiner der vier Evangelisten erwähnt auch nur eine einzige bezahlte Umfrage, in der Jesus Meinungen erforschte. Geld zu verdienen im Internet war damals anscheinend einfach noch nicht so verbreitet. Dabei stellte Jesus seinen Jüngern und anderen Menschen viele Fragen. Die Apostel waren geradezu sein Panel, dem er Meinungsumfragen vorlegte.

Matthäus berichtet zum Beispiel, dass Jesus seine Gefolgsleute fragte: „Was denken die Leute, wer ich bin?“ Er erhielt allerlei Antworten und Meinungen, die er einer statistischen Analyse unterzog. Doch seine Marktforschung ging weiter, er fragte in die Runde: „Was denkt ihr denn, wer ich bin?“ Petrus antwortete: „Du kommst wirklich von Gott. Du bist wirklich der Sohn von Gott.“ An dieser Stelle erwies sich, dass Jesus wenig Erfahrungen mit Online-Umfragen oder sonstiger Marktforschung hatte. Er beging – gläubige Christen mögen das harte Urteil verzeihen – den Fehler, die Teilnehmer an der Befragung für ihre Antworten zu loben. Das Neue Testament zitiert den Heiland: „Das ist eine gute Antwort. Die Antwort hat Dir mein Vater vom Himmel gesagt.“

War Jesus ein digitaler Analphabet?

Das geht natürlich nicht. Wir fragen die Teilnehmer an unseren bezahlten Online-Umfragen auch nicht erst, welche Schokolade sie am liebsten essen, und geben dann als Feedback: „Super, genau das wollte unser Auftraggeber hören! Und eine letzte Frage für unsere Meinungsforschung: Ist diese Schokolade nicht wirklich die allerbeste auf der ganzen Welt?“ Wir wollen Jesus keine Manipulation unterstellen, auch wenn seine listigen Verkaufstechniken allseits bekannt sind (einmal scheute er sich sogar nicht, auf den alten Trick zurückzugreifen, über Wasser zu „laufen“). Er war halt einfach kein Profi für bezahlte Umfragen. Die Antwortenden konnten für ihre Mitwirkung offenbar nicht einmal Geld verdienen.

Das war ein großes Versäumnis. Denn damals konnten die wenigsten ihr Geld von zuhause aus verdienen – eigentlich nur die Hausmeister. Jesus erkannte die Marktlücke nicht. Hätte er statt seiner dilettantischen Marktforschung seriöse, bezahlte Online-Umfragen durchgeführt, hätten die Jünger mit Umfragen Geld verdienen können, statt prekären Jobs nachzugehen. Jesus hätte ein Start-up gründen und sich in T-Shirt und Jeans abfeiern lassen können, anstatt sich in einem unansehnlichen Umhang eine Dornenkrone aufsetzen lassen zu müssen.

Seine Jünger konnten nicht mit Umfragen Geld verdienen

Gerade für schwierige Umfragen ist es sehr empfehlenswert, seriöse Online-Surveys zu planen. Einmal fragte Jesus zum Beispiel die Leute: „Willst Du den Menschensohn mit einem Kuss verraten?“ Eine knifflige Frage. Es ist auch keine sinnvolle Antwort überliefert.

Jesus bezahlte seine Unbedarftheit in Bezug auf Online-Umfragen damit, dass ihm bis zum heutigen Tag ein Glaubwürdigkeitsproblem anhaftet. In einer seriösen bezahlten Umfrage glauben 32 % der Befragten nicht an seine Auferstehung. Das ist ein katastrophales Ergebnis, da es sich hierbei ja um ein Alleinstellungsmerkmal handelt. Gerade so, als ob einer von drei Befragten nicht glaubte, dass McDonald's gesundes Essen verkauft. Immerhin glauben 36 % daran, dass Jesus in den Himmel fuhr. Die übrigen 32 % haben offenbar jeglichen Glauben verloren – Jesus wäre entsetzt! Geschickt platzierte Online-Umfragen hätten dieses Malheur verhindern können.

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