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Künstliche Intelligenz in Online-Umfrage gepriesen

Künstliche Intelligenz in Online-Umfrage gepriesen

Wie oft wird Intelligenz im Alltag eingesetzt? Eine dumme Frage, die beweist: nicht immer. Intelligenz, also Erkenntnis, leitet fast alle Aktionen des Menschen. Oft mag man wünschen, dieser Einfluss wäre stärker. Aber es erfordert bereits Intelligenz, einen Computer einzuschalten oder zur Toilette zu finden.

Wie oft wird künstliche Intelligenz im Alltag eingesetzt? In einer Online-Umfrage nahm die Hälfte der Teilnehmer an, auch dies geschehe zumindest gelegentlich. Robotern, die außer Kontrolle geraten sind, begegnen wir auf der Straße selten. Die seriöse bezahlte Umfrage fragte eher nach Software, die von uns fast unbemerkt handelt. Wenn ein einfacher Taschenrechner zwei kleine Zahlen addiert, handelt es sich noch nicht um künstliche Intelligenz. Doch erkennt ein Programm nicht etwas, wenn es uns den kürzesten Weg von Bielefeld nach Bottrop anzeigt? Erkennt Google nicht unsere Absicht, wenn wir einen Suchbegriff eingeben?

Wie wird sich künstliche Intelligenz entwickeln?

Spracherkennung, Verkehrssteuerung, Mustererkennung in Fingerabdrücken, die zur Anmeldung an Computern eingesetzt wird, sind andere Beispiele für künstliche Intelligenz im Alltag. Sie wirkt oft diskret. Menschliche Intelligenz funkelt und glänzt auch nicht immer, sondern zeigt sich in den Ergebnissen des Nachdenkens. In der Online-Umfrage wurden das Militär, die Technik und die Wissenschaft von den meisten Menschen als die Bereiche genannt, in denen künstliche Intelligenz eingesetzt werde. Wenn eine Drohne einen führenden Terroristen getötet hat, muss wohl eine Art Intelligenz gewirkt haben, um den Mann zu finden und zu verfolgen.

Doch ein Mensch leitete die Drohne an. Intelligenz bedeutet auch eigenständiges Handeln. Hierzu sind Maschinen bislang nur eingeschränkt fähig. Zum Glück? Die klare Mehrheit gab in der bezahlten Umfrage an, künstliche Intelligenz positiv zu sehen. 16% nehmen laut der Markt- und Meinungsforschung sogar an, sie werde große Probleme auf der Welt lösen. Unter Menschen mit höherer Bildung ist diese Ansicht sehr verbreitet. Vor hundert Jahren erwartete man auch von der Atomkraft Wunderdinge. Sie brachte uns warmes Wasser und beleuchtet unser Wohnzimmer. Aber sie wurde auch zum Albtraum.

Entwickelt sich Intelligenz überhaupt?

Die Antworten jüngerer Menschen in der Online-Umfrage sind optimistisch. In Filmen und Spielen fasziniert künstliche Intelligenz oft. Der Schrott-Roboter WALL-E kümmert sich rührend um Mensch und Mitmaschine. Eher an solche Gestalten dachten diese Teilnehmer an der bezahlten Umfrage vermutlich als an außer Kontrolle geratene Humanoide.

Wie steht es denn mit der menschlichen Intelligenz? Hat sie im Laufe der Geschichte zugenommen? Sprache, Schrift, Maschinen, Computer scheinen das zu belegen. Auschwitz und Fukushima lassen daran zweifeln. Wenn wir mit der Zeit intelligenter werden, sollten wir auch immer intelligentere Computer bauen können. Ein Merkmal von Intelligenz ist Selbsterkenntnis. Eine andere Online-Umfrage ergab, dass eine große Mehrheit emotionale Intelligenz für wichtiger hält als intellektuelle. Vor 30 Jahren war der Begriff emotionale Intelligenz noch unbekannt. Es gibt also Hoffnung – nur nicht für Roboter. Denn solch ein Gefühl ist ihnen noch fremd. Zu dumm.


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