« Zurück

Wie bezahlte Umfragen mit Statistik verzerrt werden

Missverständnisse und Verfälschung - bezahlte Umfragen

Wie bezahlte Umfragen mit Statistik verzerrt werden

Zwei mal drei macht vier, widdewiddewitt und drei macht neune – und eine bezahlte Umfrage sagt genau das aus, was wir wollen. Starke Meinungen, die in der Marktforschung online geäußert werden, sind praktisch für die Wirtschaft und die Politik. Auch die Medien berufen sich gerne auf seriöse Meinungsumfragen.

Aus Mangel an Zeit oder an Sorgfalt werden die Ergebnisse von Internet-Umfragen aber oft verzerrt wiedergegeben. Im schlimmsten Fall sogar aus Absicht – das nennt man dann Manipulation. Häufige Fehler bei der Präsentation der Ergebnisse von bezahlten Umfragen fallen meist in eine dieser Kategorien:

  • Keine repräsentative Stichprobe

  • Falsche Interpretation von Zahlen

  • Irreführende Darstellung der Ergebnisse

Eine korrekte Stichprobe, also eine Auswahl der an der bezahlten Umfrage Teilnehmenden, die die Wirklichkeit abbildet, ist eine Wissenschaft für sich. Wenn Sie 1000 Menschen nach ihrer liebsten Jahreszeit fragen, erhalten Sie bei Meinungsumfragen unter Passanten im Hamburger Dauerregen ein anderes Ergebnis als in einem Wellnesshotel.

Aufgepasst beim Lesen der Ergebnisse - bezahlte Umfragen

Nehmen wir an, diejenigen, die eine Online-Befragung durchführen, haben bei der Selektion der Teilnehmer alles richtig gemacht und die Stichprobe ist repräsentativ. Dann gibt es immer noch etliche Fehlerquellen, die das Ergebnis verfälschen können.

Falsche Interpretationen von bezahlten Umfragen

Aus Platzgründen ist es oft nötig, die Ergebnisse von bezahlten Umfragen zusammenzufassen und zu kürzen. Schließlich haben die meisten Leser auch wenig Lust, sich sämtliche Zahlen einzeln anzuschauen. Somit sind Statistiken nützlich, und Analysen nehmen den Konsumenten der Online-Umfragen die Arbeit ab. Wer Analysen anfertigt, sollte aber wissen, was er tut, und seiner Verantwortung gerecht werden.

Ein häufiger Fehler bei der Interpretation bezahlter Umfragen ist es, bei einem Zusammenhang von Daten eine Ursache und eine Wirkung zu unterstellen. Alle Autofahrer, die einen Unfall haben, haben kurz zuvor noch geatmet. Atmen ist aber in der Regel nicht der Grund für das Malheur. Beides tritt gemeinsam auf, steht aber in keinem Zusammenhang – außer demjenigen, dass nach dem Unfall manche leider nicht mehr so gut atmen. Oft werden bei der Analyse von bezahlten Umfragen solche Ursachen und Wirkungen unterstellt, die die Zahlen gar nicht hergeben.

Ein anderer Fehlschluss ist es, einen Trend, den die Zahlen aus Online-Umfragen tatsächlich zeigen, nach Belieben in die Zukunft zu verlängern. Die Deutschen werden immer glücklicher? Na dann sind ja in 50 Jahren alle Deutschen dauerhaft maximal glücklich. Wirklich?

Wie Zahlen aus bezahlten Umfragen verfälscht werden

Auch die Zahlen selbst werden häufig irreführend interpretiert. Ausreißer etwa sind Einzelfälle, die gesondert betrachtet und in der Marktforschung online aus einer Statistik ausgeschlossen werden sollten. Andernfalls wird die Statistik verzerrt. Wenn 100 Menschen nach ihrem Essverhalten befragt werden und sich unter ihnen zwei befinden, die jeweils 250 Kilogramm wiegen, während die anderen sich im normalen Gewichtsbereich befinden, werden Sie über die Ergebnisse staunen.

Gerne werden auch Prozentzahlen genutzt, um Ergebnisse von bezahlten Umfragen interessanter erscheinen zu lassen. 50 % der Vulkanausbrüche in Deutschland enden tödlich! Das mag sein. Solche Todesfälle sind allerdings doch eher selten …

Auch Grafiken verzerren bezahlte Umfragen

Wo fängt eine Kurve an? Autofahrer wissen das instinktiv und beginnen das Lenkrad rechtzeitig zu drehen. Jemand, der in der Marktforschung online seriöse Meinungsumfragen auswertet, kann den Beginn einer Kurve aber selbst festlegen. Stellt er in seiner Grafik nur den Aufwärtstrend dar, oder nimmt er auch den viel stärkeren Abwärtstrend mit hinein, der diesem vorausging? Der Unterschied ist dramatisch.

Beliebt ist es auch, die Achsen zu manipulieren, wenn statistische Daten aus bezahlten Umfragen bildlich dargestellt werden. Wenn die Arbeitslosenzahlen etwa so abgebildet werden, dass die Null auf der Achse auch erscheint, fällt die Linie mit der Zeit nur sehr leicht. Wenn die x-Achse aber erst bei 5 anfängt, scheint die Entwicklung viel stärker auszufallen. Dieser Effekt kann auch erreicht werden, wenn aus der y-Achse ein Zeitraum herausgeschnitten wird.

Auswertungen von Meinungsumfragen sollten daher immer mit Vorsicht betrachtet werden. Zu oft entstehen bei der Analyse Fehler. Aber der Vorteil dabei ist, dass jemand, der sich eine Auswertung sorgfältig anschaut, daraus ohnehin mehr Nutzen zieht als einer, der blind den Zahlen und Diagrammen vertraut.

Mit bezahlten Umfragen das eigene Konto verzerren

Es können nicht nur leichtsinnig die Ergebnisse von bezahlten Umfragen verzerrt werden, sondern diese können auch selbst verzerren – nämlich den Kontostand der an ihnen Teilnehmenden ins Positive. MeinungsOrt führt jeden Tag etliche seriöse Meinungsumfragen durch. Viele Menschen können so mit Marktforschung Geld verdienen. Bezahlte Umfragen sind ein guter Weg, um nebenbei etwas zu sparen. Bezahlte Online-Umfragen seriös durchzuführen ist die Kompetenz von MeinungsOrt. Melden Sie sich jetzt an, um selbst auch Geld online verdienen zu können!


« Zurück

Registrieren Sie sich noch heute!

ODER DIESES FORMULAR AUSFÜLLEN
Geschlecht auswählen