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Die Deutschen sind verliebt in die Arbeit

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Die Markt- und Meinungsforschung berichtet, dass die Deutschen ihre Arbeit geradezu lieben. Nur 15% der Befragten macht ihre Arbeit keine Freude. Nicht erhoben wurde, wie viele Menschen unter dieser Minderheit Versicherungsvertreter sind – gemäß einer anderen Online-Umfrage diejenige Berufsgruppe mit dem geringsten Ansehen in der Bevölkerung. Von den 85% der Arbeitnehmer, die tagtäglich mit einem Lächeln an ihren Arbeitsplatz eilen, weisen über 38% die Unterstellung, ihnen „mache ihre Arbeit eigentlich überhaupt gar keine Freude“, sogar sehr energisch zurück. In Einzelfällen kommt es offenbar zu regelrecht dramatischen Szenen, wenn Vorgesetzte diese leidenschaftlichen Malocher gegen deren Willen zu einer kurzen Mittagspause nötigen wollen.

Der Arbeitsplatz – ein Ort zum Wohlfühlen

Denn abgesehen davon, dass die Arbeit an sich für die meisten Menschen bereits erfüllend ist, legen die Werktätigen vor allem Wert auf ein gutes Klima. Wie eine seriöse bezahlte Umfrage ergab, ziehen 76% der Befragten eine gute Stimmung am Arbeitsplatz einem höheren Lohn vor. Bei weiblichen Arbeitnehmern ist dieser Wert mit 84% sogar so extrem, dass erste Unternehmen erwägen, die Entlohnung für ihre Mitarbeiterinnen komplett einzustellen und stattdessen ein paar Massagesessel und Aroma-Lampen zur Verfügung zu stellen.

Wie sich das Wohlgefühl am Arbeitsplatz auf den Ehrgeiz niederschlägt, bleibt allerdings noch zu ergründen. Für die weitaus meisten Mitarbeiter ist nämlich, so die Online-Umfrage, die Sicherheit des Arbeitsplatzes der wichtigste Faktor für ihre Zufriedenheit im Job. Nur für zehn Prozent der Teilnehmer hat die Chance auf berufliches Weiterkommen Vorrang. Bei Beamten sind es nur 6%, hierunter fällt aber eine Dunkelziffer an Befragten, die aus Schläfrigkeit die Frage nicht gänzlich erfasst haben.

Sicher ist sicher

Nun darf man sicher davon ausgehen, dass diejenigen Arbeitnehmer, die bereits ein etwas höheres Alter erreicht haben, diese Statistik stark beeinflussen. Tatsächlich streben nur noch 2% der Menschen über 55 unermüdlich nach der ganz großen Karriere. Doch auch die Jugend, die das Land zum Blühen und die Wirtschaft zum Florieren bringen soll, fällt nicht unangenehm durch ungehemmten Ehrgeiz auf. Lediglich 22% der Arbeitnehmer unter 35 Jahren, wie die Umfrage, die online durchgeführt wurde, ergab, bevorzugt die Karriere vor der Sicherheit des Arbeitsplatzes. Diese Gruppe ist auch überdurchschnittlich zufrieden mit der Work-Life-Balance.

Der junge deutsche Arbeitnehmer – zumal in seiner weiblichen Ausprägung – begibt sich demnach mit Entzücken an seinen Arbeitsplatz, sucht dort vor allem Vergnügung, fühlt sich wenig belastet und will den Rest seines Arbeitslebens im wesentlichen ohne störende Veränderungen wie etwa Beförderungen verbringen. Diese Haltung verstärkt sich mit zunehmendem Alter nur noch. Die Marktforschung in Deutschland konnte der deutschen Wirtschaft also ein hervorragendes Zeugnis ausstellen. Doch ist der fehlende Ehrgeiz nicht eine Bedrohung für den Standort? Keineswegs. Die kreativen und die Manager-Positionen, auf die die Deutschen keine Lust haben, werden künftig einfach durch die zahlreichen Migranten besetzt, die nämlich wiederum einen ausgeprägten beruflichen Ehrgeiz an den Tag legen. Mögen sie künftig Milde mit ihren bequemen deutschen Untergebenen walten lassen...

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