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Online-Umfrage sagt Ende des Smartphones voraus

Online-Umfrage sagt Ende des Smartphones voraus


Smartphones werden in fünf Jahren aussterben!“ Dies sagt mehr als die Hälfte der Teilnehmer einer Online-Umfrage. „Um Himmels willen, bitte nicht!“ Dies whatsappt entsetzt die andere Hälfte, wenn man die Allgegenwart der Geräte in unserem Leben zugrundelegt. Viele von uns können sich kaum vorstellen, auf die handlichen Begleiter zu verzichten, mit denen wir kommunizieren, uns informieren und unterhalten. Um Verzicht geht es auch nicht, sondern um Ersatz. Die Elektronik-Konzerne, die sich gerade auf der weltweit größten Mobilitätsmesse in Barcelona treffen, leiten bereits unsere mobile Zukunft ein. Aber hat die seriöse bezahlte Umfrage Recht, erfolgt der Wandel so schnell? Und was kommt danach?

Und wir haben doch gerade erst swipen gelernt...

Es werden immer weniger PCs, Notebooks und Tablets verkauft, von herkömmlichen Handys ganz abgesehen. Diese Produkte haben ihren Höhepunkt hinter sich. Andererseits gibt es immer noch einen Markt für Faxgeräte und klassische Festnetztelefone. Sogar der Plattenspieler erlebt einen zweiten Frühling. Die Online-Umfrage beleuchtet die Erwartung der Verbraucher, nicht unbedingt die Realität. Und die Wünsche und Träume der Anwender spielen hierbei eine große Rolle. 80% der Teilnehmer meinen, dass Sensoren an oder in unserem Körper bald Daten über uns messen und unsere Gesundheit, unser Sehvermögen und sogar unser Gedächtnis unterstützen werden. Als größte Schwächen des Smartphones sieht die Markt- und Meinungsforschung die klassische Internet-Suche und persönliche Assistenz an. Und in der Tat erinnert es eher an Affen als an die vermeintlichen Herren des Universums, wie wir uns allerorten autistisch über unsere winzigen Geräte bücken und mit unseren viel zu großen Fingern auf ihnen herumdrücken.

Künstliche Intelligenz (AI) wird das Smartphone verdrängen – irgendwann

Man kann mit den Geräten zwar sprechen, aber auch dies erzeugt oft eher einen grotesken Eindruck in der Öffentlichkeit. Außerdem verstehen sie uns oft einfach nicht. Dies wird zweifellos besser werden, denn die meisten Investitionen nehmen Technologie-Konzerne gerade in Künstliche Intelligenz (AI oder Artificial Intelligence) vor. Auch Haushaltsgeräte werden unsere mündlichen Anweisungen bald viel besser verstehen. Vor allem werden elektronische Geräte aber selbständige Aktivitäten entwickeln. Der Rasen wird gemäht und das Licht eingeschaltet, wenn es nötig ist. Informationen wie Routen oder Nachrichten in Bezug auf Termine in unserem Kalender werden uns morgens angezeigt, ohne dass wir selbst danach suchen müssen. An solche nicht mehr futuristisch wirkenden Szenarien werden die Teilnehmer der bezahlten Umfrage vor allem gedacht haben. Tippen und Swipen auf Smartphones wird dadurch zum Teil überflüssig.

Aber was bedeutet in Zukunft überhaupt „anzeigen“ - sind die kleinen Displays unserer Smartphones die Zukunft? Holographische Bildschirme, die Objekte dreidimensional scheinbar in die Luft malen können, werden in intelligenten Brillen wie Google Glass bereits eingesetzt. Über 60% der auf die seriöse bezahlte Umfrage Antwortenden möchten lebensgroße Projektionen gerne beim Einkaufen nutzen, ebenso viele beim Navigieren.

In Barcelona werden derweil aber zunächst einmal die neuesten Smartphones vorgestellt. Genießen Sie Ihr Gerät noch ein wenig, das Ihren Alltag ein wenig revolutioniert hat, bevor die nächste Revolution ansteht!

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