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Deutschland laut Online-Umfragen uneinig Vaterland

Ostdeutsche sehen sich im Nachteil – Online-Umfragen

Die Berliner Mauer steht genauso lange nicht mehr, wie sie stand – das veranlasst Medien weltweit, sich mit den Mauern in den Köpfen zu befassen. Reportagen wie die aktuelle in der New York Times können ein Schlaglicht auf solche gesellschaftlichen Fragen werfen. Verlässliche und objektive Antworten bieten aber nur Online-Umfragen und andere Methoden der Marktforschung.

Sind sich die Ost- und Westdeutschen heute näher als vor dem Bau der Mauer, als immerhin auch schon über Jahrzehnte zwei getrennte deutsche Staaten mit gänzlich unterschiedlichen Gesellschaften bestanden? Wer 1990 von Ost nach West oder umgekehrt über die damalige innerdeutsche Staatsgrenze fuhr, dem führte schon ein erster Blick vor Augen, dass er sich in eine andere Welt begeben hatte. Dort schrien die bunten, grellen Farben in den Geschäftsauslagen die Passanten an und drängten dazu, etwas zu kaufen. Hier lag ein Schleier aus Braunkohle über dem Land und verwandelte es in eine Landschaft in Sepia, in der alles etwas langsamer und beschaulicher vor sich ging.

Löhne und Renten sind auch heute, 27 Jahre nach der Wiedervereinigung, in beiden Landesteilen nicht gleich. Wie die Wahlen zeigen, sind es auch die politischen Ansichten keineswegs. Viele junge Menschen aus Sachsen oder Thüringen, aber auch aus den anderen ostdeutschen Bundesländern sind in den Westen gegangen, um dort eine Ausbildung zu absolvieren oder zu arbeiten. Unter dem Blickwinkel des Zusammenwachsens beider Landesteile ist das positiv: Meinungsumfragen zufolge kommen Ost- und Westdeutsche im Alltag gut miteinander zurecht.

Online-Umfragen: Ostdeutsche fühlen sich diskriminiert und benachteiligt

Doch der sächsische Dialekt klingt in den Ohren vieler Westdeutschen nicht sexy, und so erleben viele Ostdeutsche, die im Westen leben, laut Online-Umfragen eine subtile Art der Diskriminierung. Viele von ihnen haben das Gefühl, für weniger klug, kompetent, leistungsfähig gehalten zu werden. Manche von ihnen legen daher ihren Dialekt ab. Das tun etwa aber auch einige Bayern, die vom Dorf nach München ziehen.

Ein deutlicheres Bild vom Zustand der gesellschaftlichen Einheit malt eine Internet-Umfrage, die vor Kurzem direkt danach fragte, ob sich Ostdeutsche weiterhin im Nachteil sehen. Zwar wurde die Online-Umfrage nur in Sachsen durchgeführt, aber es ist davon auszugehen, dass Meinungsumfragen in den anderen ostdeutschen Bundesländern nicht dramatisch anders ausgefallen wären.

Einige der berühmtesten Deutschen kommen aus den Gebieten, die heute die ostdeutschen Bundesländer bilden: Johann Sebastian Bach, Carl Zeiss oder Martin Luther. Zwei Drittel der Sachsen empfinden sich gemäß den Online-Umfragen aber noch immer als „Bürger zweiter Klasse“. Dabei gibt es kaum Unterschiede in der Ausprägung dieser Meinung, was die Bildung oder das Alter der Befragten betrifft. Zwar glauben nur 60 % der Menschen mit höherer Ausbildung, dass sie aufgrund ihrer Herkunft gesellschaftlich benachteiligt werden, aber das ist eben auch noch weit mehr als die Hälfte. Jeder Fünfte, der im Rahmen der Marktforschung seine Meinung äußerte, sieht sich sogar weiterhin als Verlierer der Wende.

Online-Umfragen – einfach im Internet Geld verdienen

Solche Online-Umfragen sind von Bedeutung, um Risse in der Gesellschaft und Spannungen zu offenbaren. Ohne die Marktforschung wären Wissenschaftler und Politiker auf Spekulationen angewiesen. Damit auch weiterhin genügend Teilnehmer an Internet-Umfragen aus allen Schichten der Gesellschaft und aus allen Teilen des Landes zur Verfügung stehen, sucht MeinungsOrt wieder regelmäßige Teilnehmerinnen und Teilnehmer an bezahlten Umfragen. Haben Sie Interesse, online Geld zu verdienen und an der Marktforschung mitzuwirken? Das ist kinderleicht, melden Sie sich doch einfach mal unverbindlich an.

 

 

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