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Deutsche wollen laut Marktforschung Tempolimit

Tempolimit wird befürwortet – Marktforschung

Wenn die Marktforschung im Ausland eine Umfrage darüber startet, was typisch deutsch ist, wird meist auch die freie Fahrt auf Autobahnen genannt. Das fehlende generelle Tempolimit auf Autobahnen scheint zu Deutschland zu gehören wie Weißbier und erfolgreiche Fußballteams. Dabei ist die Geschwindigkeit auf vielen Autobahnabschnitten beschränkt – sei es zum Schutz der Umwelt, wegen Baustellen oder Beschädigungen, als Maßnahme des Lärmschutzes oder aufgrund gefährlicher Abschnitte.

Auch wenn die Fahrer rücksichtsvoller als noch vor zwanzig Jahren geworden sind und die Zahl der schweren Unfälle und Verkehrstoten dementsprechend rückläufig ist, lieben viele Deutsche gemäß Online-Umfragen nach wie vor das schnelle Fahren auf der Überholspur. Es gibt, so die Marktforschung, ein Gefühl der Freiheit und Nervenkitzel. Aber natürlich ist man auch einfach schneller am Ziel.

Zugleich ist der Verzicht auf ein allgemeines Tempolimit längst nicht mehr unumstritten. Eine Internet-Umfrage, die von einem Versicherungsunternehmen initiiert wurde, ergab nun sogar, dass sich eine Mehrheit ein Tempolimit wünscht. 52 % der an der Meinungsumfrage Teilnehmenden sprachen sich für eine Höchstgeschwindigkeit von 130 Stundenkilometern aus – je älter, desto eher. Zwar wurde nicht nach den Gründen gefragt, aber die Vorteile einer Geschwindigkeitsbegrenzung liegen auf der Hand: Autofahren würde noch sicherer, die Umwelt würde weniger belastet und das Fahren auf der Autobahn würde allgemein entspannter. Das weiß jeder, der schon einmal in Frankreich, Österreich oder Italien auf der Autobahn unterwegs war.

Marktforschung: andere Neuerungen wenig populär

Bei anderen Neuerungen sind die deutschen Autofahrer gemäß der Marktforschung skeptischer. So ist nur jeder Dritte für eine allgemeine Pkw-Maut auf Bundesstraßen und Autobahnen. Auch ein allgemeines Tempolimit in geschlossenen Ortschaften von 30 km/h wünscht sich nur knapp jeder Dritte. Unter den Senioren plädiert aber fast jeder Zweite dafür, in Städten grundsätzlich vom Gas zu gehen.

Deutschland ist in Europa ein Exot, was das Tempolimit angeht. Es ist das einzige Land, in dem es auf Autobahnen keine allgemeine Geschwindigkeitsbeschränkung gibt. Am gemächlichsten sind die Norweger unterwegs. Dort darf man auf Autobahnen gerade einmal 80 Kilometer pro Stunde zurücklegen. Das ist nicht weit über dem Tempo, das russische oder ukrainische Autofahrer haben, die durch eine geschlossene Ortschaft rasen, da dort 60 km/h erlaubt sind.

Aus der Art schlagen in dieser Hinsicht die Briten. Dort ist auf Autobahnen eine Geschwindigkeit von 112 km/h zulässig. Ist der Grund dafür, dass man sich so besser behalten kann, welche Notrufnummer man wählen muss, wenn es trotz des gemächlichen Tempos zu einem Unfall kommt? Oder kommen die Engländer nicht mit ihrem Linksverkehr zurecht? Nur die Marktforschung könnte das erhellen. Vielleicht hat es auch mit der Umrechnung von Meilen in Kilometer zu tun …

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